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	<title>Moral &#8211; Von wegen Sokrates</title>
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	<description>PHILOSOPHISCHES CAFÉ &#124; PHILOSOPHISCHE COACHINGS</description>
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	<title>Moral &#8211; Von wegen Sokrates</title>
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		<title>Was schulde ich der Gesellschaft?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten mit einigen Beispielen von Dingen, die ich möglicherweise der Gesellschaft schulde. Da werden Respekt und Anerkennung anderer Personen genannt. Und auch freiwilliges Engagement, wenn ich dazu die Möglichkeit habe. Oder auch das Einbringen meines Wissens und meiner Fähigkeiten zugunsten der Gemeinschaft. Jedoch wird auch eine verneinende Haltung eingebracht: Da wir unsere Geburt an &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/was-schulde-ich-der-gesellschaft/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was schulde ich der Gesellschaft?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Wir starten mit einigen Beispielen von Dingen, die ich möglicherweise der Gesellschaft schulde. Da werden Respekt und Anerkennung anderer Personen genannt. Und auch freiwilliges Engagement, wenn ich dazu die Möglichkeit habe. Oder auch das Einbringen meines Wissens und meiner Fähigkeiten zugunsten der Gemeinschaft. Jedoch wird auch eine verneinende Haltung eingebracht: Da wir unsere Geburt an einem bestimmten Ort in eine bestimmte Gesellschaft nicht selbst verantwortet haben, hätten wir keine Schuld gegenüber der Gesellschaft.</p>



<p><strong>Ob ich nichts oder eine ganze Menge der Gesellschaft schulde, scheint zunächst nicht eindeutig.</strong></p>



<p>Einen Schritt zurück also. Was ist die Gesellschaft? Allgemein betrachtet finden wir einen halbwegs tragfähigen Konsens darin, dass es um die Gemeinschaften oder Gruppen im Viertel, in der Gemeinde, unserer Stadt, dem Landesteil oder Land oder auch der ganzen Welt geht. Je größer wir den Rahmen spannen, desto schwieriger wird es für uns zu bestimmen, ob es hier eine verallgemeinerbare Erwartung der Gesellschaft an die Einzelnen gibt. Zu unterschiedlich sind verschiedene Kulturen der Welt.</p>



<p><strong>Was und ob ich etwas der Gesellschaft schulde, scheint sehr von den kulturellen Normen der Bezugsgruppe abhängig.</strong></p>



<p>So mag ein Staat die Einhaltung der Gesetze und das Zahlen von Steuern einfordern. Ein Stadtviertel wohl die Einhaltung guter Nachbarschaft und Rücksichtnahme, vielleicht auch Solidarität und soziales Engagement. Wir fragen uns, ob der Begriff <em>Schuld</em> hier angemessen ist? Sicher, ich muss Steuern zahlen, tue ich dies nicht, kann ich juristisch belangt werden. Doch viele der Erwartungen der verschiedenen Gesellschaften sind eher <em>freiwillig</em>. Allerdings sind viele der Ansicht, ich <em>sollte</em> etwas der Gesellschaft zurück geben. Denn auch ich habe vieles von der Gesellschaft erhalten.</p>



<p><strong>Vieles kann ich für die Gesellschaft tun, dass ich ihr nicht unbedingt <em>schulde</em>, dennoch gibt es gute Argumente, dass ich etwas für die Gesellschaft tun <em>sollte</em>.</strong></p>



<p>Und da unser heutiger Gastphilosophi des Abends Slavoj Žižek ist, soll hier noch ergänzt werden, dass Žižek der Ansicht ist, wir schulden der Gesellschaft unsere Systemkritik. Ein anderer Gedanke findet jedoch mehr Resonanz heute. Sollten wir nicht dankbar sein, dass wir so viele gute Erfahrungen machen durften und so gute Startbedingungen in unser Leben hatten? Und angesichts dieser Dankbarkeit gerne und mit Freude unser Engagement der Gesellschaft zur Verfügung stellen?</p>



<p><strong>Möglicherweise ist es gerade <em>nicht</em> die Frage, ob ich der Gesellschaft etwas schulde, sondern was ich gerne in die Gesellschaft einbringen will.</strong></p>



<p>Hier kehren wir zurück zu Respekt und Akzeptanz. Wir wünschen uns diese in einer gerechten Gesellschaft und können möglicherweise durch unsere eigene Akzeptanz und Toleranz dazu beitragen. Vielleicht schulde ich den Menschen mit denen ich die Welt teile, lediglich die Einhaltung dieser <em>goldenen Regel</em>.</p>
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		<title>Wo bitte finde ich das wundervolle Leben?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/wo-bitte-finde-ich-das-wundervolle-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit für Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute passiert etwas Verwunderndes. Nachdem es zwei Wortmeldungen gibt, das &#8222;wundervolle Leben&#8220; sei eine Entscheidung für eine bewusste Haltung oder auch Perspektive, kehrt erst einmal Stille ein. Warum denn keine weiteren Wortmeldungen? Dann doch erste Versuche der Erklärung. Einer sagt, es sei doch auch eher &#8222;ungerecht&#8220;, ein wundervolles Leben für sich zu reklamieren, wenn es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wo-bitte-finde-ich-das-wundervolle-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wo bitte finde ich das wundervolle Leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Heute passiert etwas <em>Ver</em>wunderndes. Nachdem es zwei Wortmeldungen gibt, das &#8222;wundervolle Leben&#8220; sei eine Entscheidung für eine bewusste Haltung oder auch Perspektive, kehrt erst einmal Stille ein. Warum denn keine weiteren Wortmeldungen? Dann doch erste Versuche der Erklärung. Einer sagt, es sei doch auch eher &#8222;ungerecht&#8220;, ein wundervolles Leben für sich zu reklamieren, wenn es vielen auf der Welt so schlecht gehe..</p>



<p><strong>Vielleicht ist die Frage nach dem wundervollen Leben auch eine moralische Frage.</strong></p>



<p>Muss ich denn nicht umgehend meine Ressourcen, meinen Vorsprung an wundervollem Leben teilen, abgeben, gar zurückweisen? Darf ich, anders gefragt, mein wundervolles Leben überhaupt genießen? Manche erwidern, dass ihr Leben ohnehin auch bereits viele Schwierigkeiten mit sich bringe. Ein wenig wundervolles Leben sei da schon o.k. Ist es also so, dass es niemals ein vollständiges wundervolles Leben gibt, sondern lediglich Zeiten, Erfahrungen, Erlebnisse?</p>



<p><strong>Ein wundervolles Leben kann auch als eine Sammlung positiver Erfahrungen verstanden werden.</strong></p>



<p>Daran anknüpfend meint eine, dann wäre wohl nicht jeder Tag, jede Stunde, Minute wundervoll, jedoch im Rückblick kann eine solche Bewertung bezogen auf das Leben möglich sein. Nicht als eine Erwartung oder gar Forderung für die Zukunft, eher als eine Art Bilanz. Sozusagen im Rückspiegel. Damit umgehen wir vielleicht das moralische Problem, so entgegnen einige, jedoch beantworten wir nicht die Frage, welche Erfahrungen, Erlebnisse, Ereignisse tatsächlich <em>wundervoll</em> sind. Es folgt ein Hinweis auf den Wortsinn: Wunder &#8211; voll. Etwas wird als voller Wunder erlebt.</p>



<p><strong>Wenn etwas Positives unerwartet eintritt, können wir dies als ein Wunder begreifen.</strong></p>



<p>Ob sich tatsächlich Wunder in einem Leben ereignen, darin sind wir uneins. Einige behaupten, wundervoll sei an sich keine gute Beschreibung für Lebensereignisse, eher könne vom guten oder glücklichen Leben gesprochen werden. Andere wiederum entgegnen, dass <em>wundervoll</em> eben etwas ganz anderes sei als glücklich oder zufrieden, eben unerwartet. Auch könne ein wundervolles Lebensereignis ja gar nicht aktiv angestrebt werden. Aber vielleicht braucht es eine Offenheit dafür.</p>



<p><strong>Eine grundsätzliche Offenheit für positive Erfahrungen scheint eine Voraussetzung für wundervolle Lebensereignisse zu sein.</strong></p>



<p>Und damit scheint sogar fast ein Konsens gefunden. Auf jeden Fall bereichert es unser Leben positiv, wenn wir uns um eine solche Offenheit kümmern. Ob wir es dann als <em>Wunder</em> erleben, oder als <em>Zufall</em> oder als <em>Geschenk</em> oder als ein <em>Erarbeitetes</em>.</p>



<p>Wenn ich mich zu dieser Perspektive entscheiden möchte, geschieht eben auch wundervolles in meinem Leben. Und das wundervolle Leben ist in mir.</p>
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		<title>Worauf können wir wirklich vertrauen?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/worauf-koennen-wir-wirklich-vertrauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 22:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir starten mit Beispielen für etwas, in das wir vertrauen. Genannt werden die Naturgesetze, dass die Sonne aufgeht, ein Apfel immer nach unten fällt. Dann auch nahe Angehörige, Partner:innen, Kinder, Eltern. Schließlich auch uns selbst. Und sicher auch in unsere Sterblichkeit. Vertrauen kann sich auf ganz unterschiedliche Dinge oder Menschen beziehen. Nur, können wir wirklich &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/worauf-koennen-wir-wirklich-vertrauen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Worauf können wir wirklich vertrauen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Wir starten mit Beispielen für etwas, in das wir vertrauen. Genannt werden die Naturgesetze, dass die Sonne aufgeht, ein Apfel immer nach unten fällt. Dann auch nahe Angehörige, Partner:innen, Kinder, Eltern. Schließlich auch uns selbst. Und sicher auch in unsere Sterblichkeit.</p>



<p><strong>Vertrauen kann sich auf ganz unterschiedliche Dinge oder Menschen beziehen.</strong></p>



<p>Nur, können wir wirklich so ganz sicher vertrauen? Fast alle haben die Erfahrung gemacht, dass Menschen Vertrauen enttäuschen oder gar missbrauchen können. Die Naturgesetze werden ständig neu gefasst in den Wissenschaften. Die Schwerkraft, wie wir sie für verlässlich halten, gilt nur in einer ganz bestimmten Region unseres Planeten, vom Erdboden bis in ein paar tausend Meter Höhe. Wie oft haben wir uns in uns selbst getäuscht? Einzig der Tod scheint so ganz sicher. Doch dann braucht es unser Vertrauen nicht.</p>



<p><strong>Vertrauen mag nur dort einen Sinn haben, wo wir keine Gewissheit haben.</strong></p>



<p>Damit erscheint unsere Frage in einem ganz anderen Licht. ein wir auf das vertrauen, dessen wir nicht sicher gewiss sind, so ist die Frage nach dem &#8222;wirklich vertrauen&#8220; hinfällig. Oder zumindest wird das Vertrauen zu einer Entscheidung. Ich vertraue zum Beispiel dir. Sicher habe ich gute Gründe dazu. Nicht jedem schenke ich mein Vertrauen. Jedoch, wüsste ich ganz sicher, dass ich nicht enttäuscht werden kann, so müsste ich nicht vertrauen.</p>



<p><strong>Vertrauen scheint vor allem eine Entscheidung zu sein, auf etwas oder eine Person zu vertrauen.</strong></p>



<p>Warum tun wir Menschen das? Eine Antwort darauf ist, weil wir nicht anders können. Würden wir nichts und niemandem, vertrauen, so könnten wir unseren Alltag nicht leben. Wir können einfach nicht alles und jeden kontrollieren. Abgesehen davon, dass wir es auch aus moralischen Erwägungen nicht wollen. Dennoch sind wir auf der anderen Seite frei zu entscheiden, auf welche Bereiche sich unser Vertrauen erstreckt.</p>



<p><strong>Das wir vertrauen hat auch einen moralischen Aspekt.</strong></p>



<p>Wir können und wollen vertrauen und entscheiden uns für die Dinge und Menschen, denen wir vertrauen. Diese Gabe an Vertrauen wird möglicherweise erwidert und es entsteht ein Netz von Vertrauen. Dieses Netz hält nicht nur uns, sondern auch viele andere. Es entsteht eine Ethik des Vertrauens. Das mag auch der Grund dafür sein, dass wir stets an etwas Gutes denken, wenn wir vertrauen.</p>



<p><strong>Zu vertrauen und Vertrauen zu bestätigen lässt ein stabiles soziales Netz entstehen.</strong></p>



<p>Sicher haben Menschen und auch Dinge zu allen Zeiten Vertrauen enttäuscht. Jedoch ist der grundsätzliche Sinn von Vertrauen dadurch nicht eingeschränkt.</p>



<p>Es ist gut zu vertrauen.</p>
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			</item>
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		<title>Können wir das Böse für immer besiegen?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-das-boese-fuer-immer-besiegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 22:18:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Das Böse]]></category>
		<category><![CDATA[Das Gute]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wundervoller Abend mit vielen spannenden Beiträgen der Teilnehmenden. Wir beginnen natürlich mit der Frage nach &#8222;dem Bösen&#8220;. Was ist das überhaupt? Und: gibt es &#8222;das Böse&#8220;? Wir finden Beispiele: wenn eine Person mich absichtlich belügt oder täuscht, um einen Vorteil zu erlangen. Wenn eine Person mir absichtlich Schaden zufügt oder mich willentlich verletzt. Und &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-das-boese-fuer-immer-besiegen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Können wir das Böse für immer besiegen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein wundervoller Abend mit vielen spannenden Beiträgen der Teilnehmenden. Wir beginnen natürlich mit der Frage nach &#8222;dem Bösen&#8220;. Was ist das überhaupt? Und: gibt es &#8222;das Böse&#8220;? Wir finden Beispiele: wenn eine Person mich absichtlich belügt oder täuscht, um einen Vorteil zu erlangen. Wenn eine Person mir absichtlich Schaden zufügt oder mich willentlich verletzt. Und sicher auch: wenn eine Person mit Absicht eine andere Person ums Leben bringt.</p>



<p><strong>Eine mögliche Bestimmung des Bösen liegt scheinbar in der Absicht oder im Motiv einer Person begründet.</strong></p>



<p>Damit kommt jedoch auch ein zweiter Aspekt mit hinzu: die Person muss die Folgen seines Handelns für eine andere Person abschätzen können, damit Absicht unterstellt werden kann. Wenn ein Kind Schaden oder Verletzung durch sein Handeln herbei führt, ist es eher nicht &#8222;böse&#8220;, denn es kann oft nicht abschätzen, was passieren wird. Jedoch scheint es für erwachsene Personen dennoch unmöglich, das Motiv von außen zu erkennen. Ein &#8222;gutes&#8220; Motiv scheint schnell behauptet und war dies auch das Motiv des Handelns?</p>



<p><strong>Das Motiv einer Handlung kann oftmals nicht sicher bestimmt w</strong>erden.</p>



<p>Damit bleibt es also bei den Folgen einer Handlung. Ein Kind kommt im Straßenverkehr ums Leben. Ein Soldat stirbt bei Kampfhandlungen. Eine Person vergiftet Tauben im Park. Ein wohnungsloser Mensch erfriert im Winter. Ein anderer unterschlägt eine Dose Cola an der Selfscan Kasse. Es scheint leider auch nicht sicher möglich zu entscheiden, wer oder was hier &#8222;böse&#8220; ist.</p>



<p><strong>An den Folgen einer Handlung kann das Böse ebenfalls nicht immer eindeutig bestimmt werden.</strong></p>



<p>Es scheint unbeantwortbar, was &#8222;böse&#8220; ist. Und doch haben wir alle Beispiele im Kopf, was wir als &#8222;böse&#8220; empfinden. Die Zuschreibung &#8222;böse&#8220; scheint wichtig zu sein im sozialen Leben. Vielleicht gibt sie uns das Gefühl, dass zu einem schlimmen Ereignis immer auch eine Person verantwortlich gemacht werden kann. Oder dass ich &#8222;besser&#8220; bin als andere Personen.</p>



<p><strong>Das &#8222;Böse&#8220; erscheint oftmals als eine Zuschreibung anderen Personen und deren Handlungen gegenüber.</strong></p>



<p>Auch Institutionen oder Gruppen werden als &#8222;böse&#8220; bezeichnet: die Regierung, der Staat, bestimmt gesellschaftliche Gruppen. Fast immer bezeichnen also Personen andere Personen oder Gruppen oder Institutionen als &#8222;böse&#8220;. Eine Folge einer unterstellen Handlung und ein unterstelltes Motiv dazu bilden die Grundlage dazu. Kurz: wir erschaffen das &#8222;Böse&#8220; in unserer Vorstellung.</p>



<p><strong>Möglicherweise erschafft die Idee des &#8222;Bösen&#8220; selbst erst das Böse.</strong></p>



<p>Können wir es also dann auch einfach abschaffen? Nun, zumindest möchten nicht alle darauf verzichten, eine verwerfliche Tat auch als &#8222;böse&#8220; zu bezeichnen, als eine Art Verstärkung des Arguments gegen diese Tat. Und zugleich auch bedeutet eine solche Verurteilung einer Tat immer einen Ausschluss einer Person, welcher eine &#8222;böse&#8220; Tat unterstellt wird. Denn: &#8222;böse&#8220; sein bedeutet, nicht mehr dazu zu gehören zu den redlichen und guten Menschen, welche diese Unterscheidung in die Welt bringen. Und: ist es nicht &#8222;böse&#8220;, eine andere Person auszuschließen?</p>



<p>Doch vielleicht ist dies eine erst zukünftige mögliche gesellschaftliche Entwicklung &#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Können wir mehrere Menschen gleichzeitig lieben?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-mehrere-menschen-gleichzeitig-lieben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir kommen sehr schnell in ein Gespräch über die Liebe zunächst. Was verstehen wir unter &#8222;Liebe&#8220;? Wir finden sehr verschiedene Beispiele. Liebe könne ein Gefühl sein, dass mich überkommt. Oder auch ein Gefühl, für das ich mich entscheide, es wahrzunehmen. Oder manchmal auch ein Zustand, in dem ich mich in bestimmter Weise wahrnehme. Oder gar, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-mehrere-menschen-gleichzeitig-lieben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Können wir mehrere Menschen gleichzeitig lieben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir kommen sehr schnell in ein Gespräch über die Liebe zunächst. Was verstehen wir unter &#8222;Liebe&#8220;? Wir finden sehr verschiedene Beispiele. Liebe könne ein Gefühl sein, dass mich überkommt. Oder auch ein Gefühl, für das ich mich entscheide, es wahrzunehmen. Oder manchmal auch ein Zustand, in dem ich mich in bestimmter Weise wahrnehme. Oder gar, wenn mir alle Vorstellungen und Gefühle durcheinander geraten. Und nicht zuletzt, kann die Liebe mich auch &#8222;blind&#8220; machen.</p>



<p><strong>Liebe kann sehr verschiedene Formen des Erlebens und Wahrnehmens betreffen.</strong></p>



<p>Nun soll es uns heute um Formen des &#8222;Liebens&#8220; gehen, wenn ich also &#8222;tätig&#8220; bin. Und wieder finden wir viele Formen des Liebens. Ich kann meine:n Partner:in lieben. Meine Eltern. Meine Kinder. Menschen meiner Familie. Meine Freunde. Besondere Menschen. Mein Idol. Vielleicht auch alle Menschen? Nun, das scheint den meisten etwas zu weit gefasst. Jedoch auch immer mich selbst. Was den meisten als das Schwierigste erscheint. Aus dieser Perspektive kann ich schon immer mehrere Menschen lieben.</p>



<p><strong>Je nach meiner Vorstellung von &#8222;Lieben&#8220; kann ich auch mehrere Menschen lieben.</strong></p>



<p>Und wie sieht es aber in der romantischen Liebe aus? Da wäre zunächst das Verliebtsein. Hier fällt es uns auf, dass in der Regel <em>ein</em> anderer Mensch geradezu &#8222;rauschhaft&#8220; geliebt wird. Nicht unbedingt muss dies erwidert sein. Schön ist es dennoch. Und dann? Für die eine beginnt dann eine Liebesbeziehung, in der Vertrauen und Bindung wachsen kann. Für einen anderen die Möglichkeit überhaupt erst, sich bewusst zu lieben. Das sei jedoch oft auch schwer und voller &#8222;Klippen&#8220;. Für eine andere beginnt dann eine schwierige Zeit, scheint es ihr doch unmöglich, nur einen Menschen zu lieben.</p>



<p><strong>In der romantischen Liebe wird die Möglichkeit, nur einen anderen Menschen zu lieben, unterschiedlich bewertet.</strong></p>



<p>Schließlich ist die Entscheidung für nur eine:n ausschließliche:n Beziehungspartner:in eine zwar kulturell in vielen Fällen gedeckte, jedoch immer nur <em>eine</em> mögliche Entscheidung. Wir können auch anders entscheiden. Da berichtet eine, dass sie eine Zeit lang eine &#8222;Liebe zu dritt&#8220; gelebt hat. Nach einer Zeit sei dies jedoch gescheitert. Ein anderer erzählt von einer Liebe, welche offen ist für andere Beziehungen. Sexuelle, platonische, freundschaftliche. Und dann wirft eine andere noch ein, dass schließlich viele solcher Nebenbeziehungen &#8222;heimlich&#8220; stattfinden. Wir scheinen in der Klemme zu stecken zwischen unseren kulturellen und sozialen Prägungen und unserem Begehren zu lieben, was unser Herz uns eingibt.</p>



<p><strong>Sofern wir immer schon mehrere Menschen lieben, bleiben wir auch stets auf der Suche nach Möglichkeiten für unser Begehren zu lieben.</strong></p>



<p>Eine Kontroverse erscheint in diesem Zusammenhang. Für einige ist das Lieben eine Praxis, das was die vielen einzelnen Menschen miteinander tun. Für einige andere bedeutet Lieben eine universelle und vielleicht spirituelle Energie. Für die einen entsteht aus der Liebespraxis der einzelnen erst &#8222;Liebe&#8220;. für die anderen ist die Praxis des Liebens eine Ausdrucksform einzelner für etwas bereits im Universum vorhandenes, deren Teil sie werden. Möglicherweise gibt es auch beide Bewegungen, die sich irgendwo in Raum und Zeit umschlingen. Dies zumindest würde die Verwirrungen des Liebens erklären.</p>



<p>Ob du nun bewusst viele Menschen liebst oder nur eine:n (ganz besonders). Zu lieben scheint die beste Entscheidung zu sein, die du treffen kannst.</p>
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			</item>
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		<title>Wieviel von mir sollst du sehen?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/wieviel-von-mir-sollst-du-sehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Manch eine Frage entwickelt ihr ganzes Potential erst im Gespräch. Und so sprechen wir zunächst einmal darüber, was es denn von uns zu sehen gibt. Da wird zum einen genannt unser Äußeres, unsere Kleidung, Schminke, Haare, Schmuck und nicht zuletzt unser Körper selbst. Aber dann auch im übertragenen Sinn was wir denken, fühlen, meinen, Überzeugungen, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wieviel-von-mir-sollst-du-sehen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wieviel von mir sollst du sehen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Manch eine Frage entwickelt ihr ganzes Potential erst im Gespräch. Und so sprechen wir zunächst einmal darüber, <em>was </em>es denn von uns zu sehen gibt. Da wird zum einen genannt unser Äußeres, unsere Kleidung, Schminke, Haare, Schmuck und nicht zuletzt unser Körper selbst. Aber dann auch im übertragenen Sinn was wir denken, fühlen, meinen, Überzeugungen, Ideale. Und nicht zuletzt auch unsere Rolle, Status, Stellung.</p>



<p><strong>Von uns zu sehen kann es vieles geben: Äußeres, Inneres und in welcher Beziehung wir zu anderen stehen.</strong></p>



<p>Doch dann wird es interessant: Bevor wir entscheiden, wieviel davon ein anderer Mensch sehen soll, bewerten wir zunächst, was wir sehen lassen wollen. Ist es angemessen? erwünscht? oder unmoralisch? gar verboten? Werden wir mutmasslich dafür gelobt, belohnt, positiv bewertet? Oder haben wir Sorge, wir werden abgewertet, abgelehnt, verurteilt, ausgeschlossen?</p>



<p><strong>Was wir von uns sehen lassen, hängt auch davon ab, wie es von anderen Menschen bewertet wird.</strong></p>



<p>So betrachtet, setzen wir unsere Selbstäußerungen zunächst in einen Werterahmen, manchmal mit Bedacht, oftmals sicher auch ganz unbewusst. Dabei scheint es ganz gleich, ob wir uns entscheiden, einem fremden Wert zu folgen und zum Beispiel etwas zu verbergen (du sollst es nicht sehen) oder ob wir bewusst eigenen Werten folgen und zum Beispiel etwas von uns zeigen (du sollst es sehen).</p>



<p><strong>Was andere Menschen von uns sehen sollen, folgt unseren Wertüberzeugungen.</strong></p>



<p>Da ist eine, die zeigt Privates nicht im Arbeitskontext. Denn manches kann der Karriere hinderlich sein. Da ist ein anderer, der erzählt, wie er sich besser fühlt, seitdem er auch bei der Arbeit sichtbarer sich zeigt. Und da ist eine, die genau unterscheidet, mit welchen Kolleg*innen sie Privates teilt und wo nicht. Und wieder einer erklärt, dass er zwar schauen kann, welche Infos er in soziale Netzwerke eingibt, jedoch nur zu einem gewissen Grad, wer diese sieht.</p>



<p><strong>Wir gaben nur zu einem Teil Einfluss darauf, wieviel andere von uns sehen.</strong></p>



<p>Wir sind eingebunden in Familien, Freundeskreise, Arbeitsstellen, Sozialräume, Mediennetze. Wir können uns dessen bewusst sein und entscheiden, wieviel wir von uns zeigen, uns damit in Beziehung setzen zu unseren Bedürfnissen und Wünschen, aber auch zu unseren jeweiligen Rollen und den Erwartungen anderer.</p>
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		<title>Was willst du wirklich so ganz genau wissen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 22:33:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Fragen fordern uns heraus, den Fokus zu halten. So auch diesmal. Wir übergehen das „wollen“ und fragen sogleich nach dem Wissen. Was kann ich denn wissen? Und was bezeichnen wir als Wissen? Uns fallen viele Beispiele ein für etwas, dass wir wissen: unseren Namen, 1+1=2, das Datum von heute, die Erde ist eine Kugel &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/was-willst-du-wirklich-so-ganz-genau-wissen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was willst du wirklich so ganz genau wissen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Manche Fragen fordern uns heraus, den Fokus zu halten. So auch diesmal. Wir übergehen das „wollen“ und fragen sogleich nach dem Wissen. Was <em>kann</em> ich denn wissen? Und was bezeichnen wir als Wissen? Uns fallen viele Beispiele ein für etwas, dass wir wissen: unseren Namen, 1+1=2, das Datum von heute, die Erde ist eine Kugel (fast).</p>



<p><strong>Es gibt offensichtlich verschiedene Arten von Wissen</strong></p>



<p>Vieles, das wir wissen können, sind Informationen, bestimmte Fakten oder Ereignisse. Mein Geburtsdatum, der Weg zu meinem Urlaubsziel, wie ich Spaghetti koche. Solches Wissen kann ich heute jederzeit online abrufen. Kann ich also alles wissen und die alte philosophische Frage ist damit beantwortet?</p>



<p><strong>Das Wissen der Welt ist in vielen öffentlichen Datenbanken zugänglich.</strong></p>



<p>Doch ist das wirklich das, was ich genau wissen will? Wie viele Hypothesen zur Entstehung der Welt möchte ich wissen? Wieviele beste Urlaubsziele? Wieviele Testsieger in wie vielen Kategorien? Wieviele Antworten auf das wirklich gute Leben? Da will eine lieber wissen, wie sehen mich andere Menschen? Und erhält zur Antwort viel Irritation der anderen. Da will einer wissen, was erwartet mich nach dem Tod? Und niemand weiß aus eigener Erfahrung etwas darüber.</p>



<p><strong>Was wir wirklich wissen wollen, das bleibt oft im Ungewissen.</strong></p>



<p>und so scheint unsere Frage schließlich doch auf das <em>wollen </em>hinauszulaufen. Wir müssen zunächst die Frage beantworten, was wir wirklich genau wissen wollen. Ansonsten verlieren wir uns in der Fülle der zugänglichen Informationen. Oder wir verlieren den Blick auf uns selbst.</p>



<p><strong>Ich kann entscheiden, was ich wissen will.</strong></p>



<p>Denn da will eine nicht wissen, wie die Operation an ihrem Körper durchgeführt wird. Ein anderer nicht, wie eine KI funktioniert. Oder was alle Menschen auf der Welt zu jeder Zeit gerade denken und fühlen. Und wieder andere wollen genau das gerne ganz genau wissen. Und es ist gut zu wissen, was ich wissen will, auch wenn ich es nicht zu wissen bekommen kann.</p>



<p><strong>Mein Wissen <em>wollen </em>macht mich zu dem Menschen, der ich bin.</strong></p>



<p>Es macht mich eben aus, was ich wissen mag und was nicht. Es mag angemessen sein, uns selbst und andere darin zu akzeptieren.</p>



<p></p>
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		<title>Sollten wir besser den Verstand verlieren für das gute Leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Zugegeben: Ein wenig provokant soll diese Frage schon sein. Doch wir finden sogleich Anknüpfungspunkte und Beispiele. Was heißt hier &#8222;verlieren&#8220;? Geht es nur darum, dass wir durch eine Krankheit oder ein kritisches Lebensereignis nicht mehr unseren Verstand wie sonst nutzen können? In diesem Fall macht das &#8222;Sollten&#8220; jedoch keine Sinn. Eine Frage nach dem Sollen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/sollten-wir-besser-den-verstand-verlieren-fuer-das-gute-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sollten wir besser den Verstand verlieren für das gute Leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Zugegeben: Ein wenig provokant soll diese Frage schon sein. Doch wir finden sogleich Anknüpfungspunkte und Beispiele. Was heißt hier &#8222;verlieren&#8220;? Geht es nur darum, dass wir durch eine Krankheit oder ein kritisches Lebensereignis nicht mehr unseren Verstand wie sonst nutzen können? In diesem Fall macht das &#8222;Sollten&#8220; jedoch keine Sinn.</p>



<p><strong>Eine Frage nach dem <em>Sollen </em>macht nur Sinn, wenn wir unseren Verstand uneingeschränkt nutzen können.</strong></p>



<p>Möglicherweise ist dann &#8222;verlieren&#8220; nicht das geeignete Wort. Eher: &#8222;abschalten&#8220;, wenn wir zum Beispiel Alkohol trinken oder Schokolade essen oder Drogen konsumieren. Oder auch &#8222;loslassen&#8220;, wie in der Meditation oder im Flow-Erleben beim Sport oder in der Kreativität. Hier kann mensch ohne Verstand &#8211; oder zumindest mit nur einem bestimmten Teil des Verstandes &#8211; besondere Erfahrungen machen.</p>



<p><strong>Der Verstand kann für bestimmte Formen des Erlebens hinderlich sein.</strong></p>



<p>So ist denn auch die Aufzählung von Beispielen, was wir denn ohne den Verstand &#8211; oder mit ausgeschaltetem Verstand &#8211; erst so richtig vermögen, recht lang: Lieben zum Beispiel in jeglicher Form, glücklich sein sicher auch in einem tieferen emotionalen Sinn, ein Bild malen, Freundschaften schließen und verlieren, Sexualität mit Sicherheit geht am Besten ohne Verstand.</p>



<p><strong>Vieles im Leben gelingt uns erst so richtig gut, wenn wir den Verstand zumindest begrenzen.</strong></p>



<p>Sollten wir also den Verstand gleich ganz verlieren? <em>Nein</em> ist die häufigste Antwort, denn den Verstand auf eine gute Art zu gebrauchen, ist hilfreich auch dabei, ihn zeitweise zu verlieren. Gut vorbereitet gelingt die romantische Verabredung. Farben und Leinwand braucht es für ein Bild. Meditation kann gelehrt werden. Auch Geld ist hilfreich für einen Ausflug ins Ungewisse.</p>



<p><strong>Und mit Verstand können wir gut vorbereitet den Verstand loslassen.</strong></p>



<p>Wir wissen um die Rückwege. Wir können zurück kehren zum Alltäglichen. Funktionieren ist kein Makel. Dafür haben wir unseren Verstand.</p>



<p>Nur der Buddha bleibt schließlich im vollendeten Loslassen.</p>
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		<title>Wie frei können wir sein in unseren Beziehungen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 22:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
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					<description><![CDATA[Sonderausgabe! Gänsehaut beim Live-Intro von Sarah Seppendorf. Mit Gastmoderatorin Sophie Neugebauer starten wir in die Frage. Und verzetteln uns gleich einmal: wie frei können wir sein in unserer Co-Moderation. Dazwischen reden ist natürlich vorgesehen. Welche Richtung geben wir vor? Können wir uns verständigen? Wer hat das Mikro? Jede Beziehung erzeugt Freiheitsmomente und Verbindlichkeitsmomente zugleich. Um &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wie-frei-koennen-wir-sein-in-unseren-beziehungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie frei können wir sein in unseren Beziehungen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Sonderausgabe! Gänsehaut beim Live-Intro von Sarah Seppendorf. Mit Gastmoderatorin Sophie Neugebauer starten wir in die Frage. Und verzetteln uns gleich einmal: wie frei können wir sein in unserer Co-Moderation. Dazwischen reden ist natürlich vorgesehen. Welche Richtung geben wir vor? Können wir uns verständigen? Wer hat das Mikro?</p>



<p><strong>Jede Beziehung erzeugt Freiheitsmomente und Verbindlichkeitsmomente zugleich.</strong></p>



<p>Um welche Beziehungen soll es gehen? Da sind vor allem erst einmal die Liebesbeziehungen. Manche werden zu Paarbeziehungen, mache werden Eltern, manche Ex-Beziehungen. Und da sind auch Freundschaften. Beziehungen zu den eigenen Kindern. Natürlich die beruflichen Beziehungen. Die einen Beziehungen gehen wir freiwillig ein, andere nicht.</p>



<p><strong>Auch wenn wir Beziehungen freiwillig eingehen entstehen bindende Verantwortlichkeiten.</strong></p>



<p>Da ist ein Freund, den wir in einer Notsituation begleiten. Wir haben sicher die Freiheit zu gehen, doch wir fühlen uns gebunden durch die Freundschaft. Unser moralisches Gewissen hält uns zurück. Da ist die Partnerin, die schwer erkrankt und sich vielleicht auch in ihrer Persönlichkeit verändern wird. Auch hier verzichten wir möglicherweise aus moralischen Überlegungen auf unsere Freiheit.</p>



<p><strong>Wie frei wir in Beziehungen sind, hängt auch von unserem moralischen Urteil ab.</strong></p>



<p>Und überhaupt scheint uns der Freiheitsbegriff ganz schön an der Nase herum zu führen. Sicher <em>können</em> wir in unseren Beziehungen größtenteils frei sein, doch <em>wollen</em> wir es oft nicht. Gerade eben weil uns eine Verbindlichkeit in Beziehungen wichtig ist. Unsere Freiheit scheint oft nur in einem verbindlichen festen Rahmen sinnvoll.</p>



<p><strong>Wir <em>können</em> möglicherweise gerade so frei sein, wie wir es <em>wollen</em>.</strong></p>



<p>Warum nur klagen wir so oft über Unfreiheiten und Abhängigkeiten in Beziehungen? Da ist die Weltreisende, die alle Beziehungen in ihrer Heimat aufgegeben hat. Da ist der allein erziehende Vater mit zwei Kindern. Wer ist freier in seinen Beziehungen? Auf den ersten Blick klar, erscheint es jedoch auf den zweiten unentscheidbar. Vielleicht flieht die Weltreisende von einer abhängigen Beziehung in die nächste. Vielleicht erfährt der Vater die notwendig hohe Verbindlichkeit zu seinen Kindern als Befreiung von einer wie auch immer verstandenen &#8222;Selbstfindung&#8220;.</p>



<p><strong>Beziehungen können uns abhängig oder frei machen, es hängt von uns selbst ab.</strong></p>



<p>Und so richten wir zuletzt den Blick auf die Möglichkeiten, in Beziehungen Freiheit zu gewinnen. Wer kann sich zum Beispiel selbst romantisch küssen? Und auch wenn wir uns selbst lieben können, so ist es doch wundervoll geliebt zu werden.</p>
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		<title>Wieviel Verantwortung trage ich für die Gefühle anderer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 23:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesmal diskutieren wir sehr kontrovers. Da ist einer, der erklärt, wir haben gar keine Verantwortung für die Gefühle anderer. Da sind aber auch einige, die betonen, dass ich mich sehr wohl verantwortlich zeigen sollte, wenn ich durch mein Handeln oder Sprechen Gefühle bei anderen auslöse. Wieviel ich mich verantwortlich zeigen sollte wird unterschiedlich wahrgenommen. Nein, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wieviel-verantwortung-trage-ich-fuer-die-gefuehle-anderer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wieviel Verantwortung trage ich für die Gefühle anderer?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p>Diesmal diskutieren wir sehr kontrovers. Da ist einer, der erklärt, wir haben gar keine Verantwortung für die Gefühle anderer. Da sind aber auch einige, die betonen, dass ich mich sehr wohl verantwortlich zeigen sollte, wenn ich durch mein Handeln oder Sprechen Gefühle bei anderen auslöse.</p>



<p><strong>Wieviel ich mich verantwortlich zeigen sollte wird unterschiedlich wahrgenommen.</strong></p>



<p>Nein, ich habe überhaupt keine Verantwortung. Deine Gefühle zu regulieren und damit klar zu kommen, was andere über dich sagen oder denken mögen, ist deine Sache allein. Was andere dir gegenüber tun, wie sie sich verhalten ist unerheblich für deine Gefühle, denn du bewertest die Handlungen anderer selbst und erst dadurch entstehen in dir Gefühle.</p>



<p><strong>Eine Position: Jeder ist der Autor seiner eigenen Gefühle. Gefühle entstehen erst aus der persönlichen Wahrnehmung und Bewertung heraus.</strong></p>



<p>Doch, manchmal sollte ich Verantwortung übernehmen. Immer dann zum Beispiel, wenn ich Verantwortung trage für Menschen, die von mir abhängig sind, wie Kinder oder hilfsbedürftige Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Ich sollte stets bedenken und achtsam sein, was mein Handeln und Sprechen für diese Menschen bedeutet.</p>



<p><strong>Eine andere Position: Gegenüber Menschen, die auf mich angewiesen sind trage ich sehr wohl Verantwortung für deren Gefühle.</strong></p>



<p>Ein Kind anschreien, dass einen Fehler macht, bedeutet für dieses Kind einen Schmerz, löst Gefühle aus von Ohnmacht, Angst, Unsicherheit, Wertlosigkeit. Sollte ich mich nicht immer verantwortlich fühlen für diese Gefühle, die ich durch mein Handeln und Sprechen gegenüber Kindern auslöse? Welche Möglichkeiten der eigenen Regulation haben schließlich Kinder, insbesondere wenn sie noch sehr jung sind?</p>



<p><strong>In Beziehungen zu Kindern scheint es so zu sein, dass ich eine Verantwortlichkeit für die Gefühle der Kinder trage.</strong></p>



<p>Und dann gibt es auch noch die Frage nach der Reichweite der Verantwortlichkeit. Einige sind der Ansicht, dass ich zwar nicht verantwortlich sein kann für die Gefühle die ich in anderen auslöse. Jedoch sollte ich mich offen zeigen für einen Austausch und ein Gespräch darüber mit anderen. Verantwortlichkeit bedeutet in diesem Sinne eine stete Auseinandersetzung damit, welche Folgen mein Handeln und Sprechen für die Gefühle meiner Mitwelt haben.</p>



<p><strong>Meine Verantwortlichkeit scheint sich zwar meist nicht auf die Gefühle anderer zu beziehen, sie bedeutet jedoch vielleicht, dass ich stets bereit bin, mich mit den Folgen meines Handelns für die Gefühle anderer auseinander zu setzen.</strong></p>



<p>Auch wenn wir unterschiedliche Positionen behalten, so bleibt doch die Erfahrung, dass die meisten davon überzeugt sind, dass es gut ist, respektvoll und mit offenem Herzen auf die Gefühle anderer zu achten.</p>
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