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	<title>Leben &#8211; Von wegen Sokrates</title>
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	<description>PHILOSOPHISCHES CAFÉ &#124; PHILOSOPHISCHE COACHINGS</description>
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		<title>Was können wir tun, um Obdachlosigkeit abzuschaffen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 22:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein besonderer Abend unter dem Motto Engagiert euch! Zu Gast sind Oliver und Lisa von Fifty-Fifty und auch Marcus alias Krickel Krakel, ein ehemals obdachloser Künstler aus Düsseldorf. So erhalten wir anders als sonst zunächst viele Informationen über das Thema. Wir fragen nach und informieren uns, lernen einiges über soziale und politische Bedingungen, die Obdachlosigkeit &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/was-koennen-wir-tun-um-obdachlosigkeit-abzuschaffen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was können wir tun, um Obdachlosigkeit abzuschaffen?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Abend unter dem Motto <em>Engagiert euch!</em> Zu Gast sind Oliver und Lisa von Fifty-Fifty und auch Marcus alias Krickel Krakel, ein ehemals obdachloser Künstler aus Düsseldorf. So erhalten wir anders als sonst zunächst viele Informationen über das Thema. Wir fragen nach und informieren uns, lernen einiges über soziale und politische Bedingungen, die Obdachlosigkeit entstehen lassen. Und auch, dass zumindest aus Sicht von Fifty-Fifty, Obdachlosigkeit zu <em>überwinden</em> ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt vielfältige und komplexe soziale, gesellschaftliche und politische Bedingungen, aus denen Obdachlosigkeit entsteht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind uns einig, dass Obdachlosigkeit nicht mit unseren Werten vereinbar ist. Da werden genannt, das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben. Das Recht, als Mensch grundsätzlich in sozialer Sicherheit zu leben und in vergleichbarer Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Das Grundrecht auf eine Wohnung. Und allgemein humanitäre Werte von Solidarität und Mitmenschlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir können Obdachlosigkeit mit Blick auf unserer Werte nicht akzeptieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was können wir tun, um Obdachlosigkeit zu überwinden? &#8222;Alles was hilft, hilft zunächst einmal,&#8220; sagt Oliver. Darüber hinaus sollten wir versuchen, die strukturellen Ursachen, die Obdachlosigkeit entstehen lassen und aufrecht erhalten zu beseitigen. Wir erhalten auch Unterstützung von unserem &#8222;Gastphilosophen&#8220; des Abends, Jeremy Bentham. Aus Sicht des Begründers des Utilitarismus geht es bekanntlich darum, das größte Glück für die größtmögliche Anzahl von Menschen zu realisieren. Einzelmassnahmen zur Linderung von Not sollten aus seiner Sicht daher immer auch durch nachhaltige systemische Lösungsansätze ergänzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Obdachlosigkeit zu überwinden bedarf auch nachhaltiger Lösungsansätze, um langfristig Obdach zu sichern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir diskutieren verschiedene Ansätze und Konzepte. So können wir Personen ohne Obdach einfach bedingungslos eine Wohnung überlassen. Dieser als &#8222;housing first&#8220; bekannte Ansatz hat bereits vielen Personen in Düsseldorf und weltweit eine sichere Wohnung ermöglicht. Auch genannt wird die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum und aktiver staatlicher Beteiligung am Wohnungsbau, Stärkung von Genossenschaften und kommunalen Bündnissen. Dadurch soll Obdachlosigkeit durch Verdrängung vorgebeugt werden. In der Diskussion wird klar, dass es keine einfachen Lösungen gibt, sondern viele komplexe Fragestellungen, die einer politischen Antwort bedürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Um Obdachlosigkeit vorzubeugen und langfristig Obdach zu sichern bedarf es auch politischer Antworten auf sehr komplexe Fragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche äußern, sie fühlen sich als einzelne Menschen von dieser Komplexität überfordert. Früher gewohnte Milieus und Solidaritäten bestehen nicht mehr, manche neue seinen fragwürdig oder gar abzulehnen. Fortschreitende soziale Individualisierung scheint die Verantwortlichkeit für Obdachlosigkeit von der Gesellschaft auf die einzelne Person zu verschieben.  Darauf antworten einige damit, dass es daher darauf ankommt, dem entgegen zu wirken, im persönlichen Umfeld für die Werte einzustehen, sie zu verbreiten und persönlich zu leben. Dann könnten neue Netzwerke von Solidarität und nachbarschaftlicher Unterstützung entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als einzelne Personen können wir zudem durch gelebte Werte von Mitmenschlichkeit den sozialen Zusammenhalt stärken und Ausgrenzung entgegen wirken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kommen wir auf die Frage zurück, was wir persönlich tun können, um alltägliche Not zu lindern. &#8222;Niemand ist freiwillig auf der Strasse!&#8220; erinnert uns Marcus aus seiner Erfahrung an unsere Verantwortung. Ansprechen statt Wegsehen, Respekt und ein kurzes Gespräch, aber auch materielle und finanzielle Hilfe sind uns möglich und wirken Ausgrenzung und Not entgegen. Wem das zu nah ist, der kann lokale Initiativen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist vor allem wichtig, so lernen wir heute, Lösungen zu sehen anstatt Probleme, Möglichkeiten zu handeln anstelle von Hindernissen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist praktizierte Philosophie.</p>
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		<title>Können wir mit Liebe alles verändern?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-mit-liebe-alles-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 22:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist es Rosen auf den Tischen. Und viel Liebe von der Bühne für all die Menschen, die heute Abend gekommen sind, um über die Möglichkeiten der Liebe zu sprechen. Wir sammeln Beispiele dafür, was die Liebe alles verändern kann. Da ist Liebe für das was einer tut und das es dann besser wird. Da &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-mit-liebe-alles-veraendern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Können wir mit Liebe alles verändern?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es Rosen auf den Tischen. Und viel Liebe von der Bühne für all die Menschen, die heute Abend gekommen sind, um über die Möglichkeiten der Liebe zu sprechen. Wir sammeln Beispiele dafür, was die Liebe alles verändern kann. Da ist Liebe für das was einer tut und das es dann besser wird. Da ist Liebe für eine andere Person, die uns dadurch wundervoll erscheint. Da ist auch das Ent-Lieben und einige Schwierigkeiten, die meine Welt verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das die Liebe vieles verändert, das scheint offensichtlich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und kann die Liebe <em>alles</em> verändern? Vielleicht auch sogar Hass und Feindschaft, meinen einige. Denn, so das Argument, da alle Menschen geliebt sein wollen, werden sie vielleicht dadurch ihren Hass ablegen können. Denn sie erkennen, dass Hass nicht zum Ziel führt. Das geht manchen zu weit. Wenn also nicht alles, so doch vieles mit Sicherheit. Und schließlich lässt sich aus dieser Überlegung ableiten, dass alle Menschen scheinbar geliebt werden wollen und es so vielen schwer fällt, zu lieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielleicht gibt es eine Tendenz dazu, geliebt werden zu wollen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies könnte in der Tat erklären, warum so viele Menschen der Liebe nicht vertrauen mögen. Der Blick ist nicht auf das Lieben gerichtet, sondern auf das Geliebt werden.<br>Wir sind uns nicht sicher, ob alle Formen der Liebe gleichwertig sind oder ob überhaupt Liebe. Eine Person lieben sicherlich, ein Haustier wohl auch. Aber Pizza, ein Auto, ein Spielzeug, ein Haus, ein Land? Braucht Liebe nicht ein fühlendes Gegenüber?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe in ihrer besonderen Form kann durch ein fühlendes Gegenüber vielleicht erst möglich sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Pizza hat sicherlich kein Empfinden für meine Liebe, dass eine Pizza mich aus Liebe mit Geschmacksempfindungen versorgt, scheint unwahrscheinlich. Vielleicht bleibt so etwas wie Selbstliebe, mich selbst mit einer Pizza gut zu versorgen und meine Bedürfnisse anzuerkennen. <br>Die Selbstliebe kommt daher etwas mehr in den Fokus des Gesprächs. Was verändert sich nicht alles, wenn ich mich selbst anerkenne und wert schätze, gar liebe?!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Liebe kann ich möglicherweise vor allem mich selbst verändern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So mögen Hass und Neid und Missgunst und Gewalt gegen andere Personen vielleicht nur von einer Unfähigkeit zur Selbstliebe zeugen.<br>Dann wäre mit Liebe tatsächlich fast alles zu verändern.</p>
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		<title>Was schuldet die Gesellschaft mir?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/was-schuldet-die-gesellschaft-mir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute also Teil 2 der Frage nach der wechselseitigen Verantwortung zwischen Gesellschaft und einzelnen Personen. Wir sammeln zunächst Beispiele und Ideen. Einer nennt da Struktur und Regeln als Schuld der Gesellschaft. Eine andere die Sorge um ein friedliches Miteinander. Noch eine Person benennt Toleranz und Respekt für die Besonderheit des Einzelnen. Wieder eine andere Person &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/was-schuldet-die-gesellschaft-mir/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was schuldet die Gesellschaft mir?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute also Teil 2 der Frage nach der wechselseitigen Verantwortung zwischen Gesellschaft und einzelnen Personen. Wir sammeln zunächst Beispiele und Ideen. Einer nennt da Struktur und Regeln als Schuld der Gesellschaft. Eine andere die Sorge um ein friedliches Miteinander. Noch eine Person benennt Toleranz und Respekt für die Besonderheit des Einzelnen. Wieder eine andere Person möchte vor allem ihre Freiheit garantiert wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt viele verschiedene Ideen für eine Schuld der Gesellschaft dem einzelnen gegenüber.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch woher nehmen diese Positionen ihr Argument? Gibt es wirklich eine Schuld der Gesellschaft der einzelnen Person gegenüber? Es folgt ein Argument aus der möglichen Entstehung von Gesellschaft: Einzelne Personen schließen sich zusammen zu ihrem gemeinsamen Schutz und Garantie für verschiedene Rechte. In einem Gesellschaftsvertrag treten einzelne Personen ihre natürlichen Rechte an eine rechtliche Person &#8222;Gesellschaft&#8220; ab, und daher rührt eine Schuld der Gesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus der Position eines &#8222;Gesellschaftsvertrages&#8220; lässt sich eine Schuld der Gesellschaft seinen angehörigen Personen gegenüber ableiten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt auch Gegenstimmen. Einen &#8222;Vertrag&#8220; habe schließlich niemand wirklich abgeschlossen oder diesem zugestimmt. Vielmehr werde eine Person in eine bestimmte Gesellschaft hinein geboren und gehöre fortan dieser an. Entgegnet wird, dass jede Person schließlich das Recht habe, auszutreten oder einzutreten. Zumindest formal, wenn auch nicht immer in der Realität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durch meine Entscheidung, in einer bestimmten Gesellschaft zu bleiben, erhalte ich bestimmte Rechte (und auch Pflichten).</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine radikale Position nimmt schließlich unser heutiger Gastphilosoph, Sören Kierkegaard ein. Er ist der Überzeugung, die Gesellschaft schulde dem einzelnen gar nichts. Vielmehr stehe die Gesellschaft der Verwirklichung der einzelnen Existenz sogar im Weg. Wir verstehen diesen Einwurf als eine Aufforderung zu einer kritischen Haltung gegenüber der Gesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielleicht verstellt die Sicht auf eine &#8222;Schuld&#8220; der Gesellschaft eine notwendige kritische Haltung dieser gegenüber.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn was uns die Gesellschaft schuldet, bestimmen wir durch unser Handeln in der Gesellschaft selbst. Es gilt also die Frage zu beantworten, was wollen wir als einzelne Personen in einer Gesellschaft von der Gesellschaft als kollektivem Zusammenschluss? Es wird klar, wir Können Gesellschaft nicht als von uns getrennte Institution verstehen, die uns etwas schuldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was eine Gesellschaft mir schuldet, ist nicht unabhängig von meinem Haltung der Gesellschaft gegenüber.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In etwa so: Habe ich zum Beispiel die Haltung, eine Gesellschaft schuldet mir ein sorgenfreies Leben in Freiheit und Schutz, so stellt sich die Frage, wie gesellschaftlich Sorge, Gewalt und Begrenzung ausgeübt werden können, um diese Ziele zu sichern. Es wird also darauf ankommen, diese widersprüchlichen Größen zu balancieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wo bitte finde ich das wundervolle Leben?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/wo-bitte-finde-ich-das-wundervolle-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<category><![CDATA[Offenheit für Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute passiert etwas Verwunderndes. Nachdem es zwei Wortmeldungen gibt, das &#8222;wundervolle Leben&#8220; sei eine Entscheidung für eine bewusste Haltung oder auch Perspektive, kehrt erst einmal Stille ein. Warum denn keine weiteren Wortmeldungen? Dann doch erste Versuche der Erklärung. Einer sagt, es sei doch auch eher &#8222;ungerecht&#8220;, ein wundervolles Leben für sich zu reklamieren, wenn es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wo-bitte-finde-ich-das-wundervolle-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wo bitte finde ich das wundervolle Leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute passiert etwas <em>Ver</em>wunderndes. Nachdem es zwei Wortmeldungen gibt, das &#8222;wundervolle Leben&#8220; sei eine Entscheidung für eine bewusste Haltung oder auch Perspektive, kehrt erst einmal Stille ein. Warum denn keine weiteren Wortmeldungen? Dann doch erste Versuche der Erklärung. Einer sagt, es sei doch auch eher &#8222;ungerecht&#8220;, ein wundervolles Leben für sich zu reklamieren, wenn es vielen auf der Welt so schlecht gehe..</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielleicht ist die Frage nach dem wundervollen Leben auch eine moralische Frage.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Muss ich denn nicht umgehend meine Ressourcen, meinen Vorsprung an wundervollem Leben teilen, abgeben, gar zurückweisen? Darf ich, anders gefragt, mein wundervolles Leben überhaupt genießen? Manche erwidern, dass ihr Leben ohnehin auch bereits viele Schwierigkeiten mit sich bringe. Ein wenig wundervolles Leben sei da schon o.k. Ist es also so, dass es niemals ein vollständiges wundervolles Leben gibt, sondern lediglich Zeiten, Erfahrungen, Erlebnisse?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein wundervolles Leben kann auch als eine Sammlung positiver Erfahrungen verstanden werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Daran anknüpfend meint eine, dann wäre wohl nicht jeder Tag, jede Stunde, Minute wundervoll, jedoch im Rückblick kann eine solche Bewertung bezogen auf das Leben möglich sein. Nicht als eine Erwartung oder gar Forderung für die Zukunft, eher als eine Art Bilanz. Sozusagen im Rückspiegel. Damit umgehen wir vielleicht das moralische Problem, so entgegnen einige, jedoch beantworten wir nicht die Frage, welche Erfahrungen, Erlebnisse, Ereignisse tatsächlich <em>wundervoll</em> sind. Es folgt ein Hinweis auf den Wortsinn: Wunder &#8211; voll. Etwas wird als voller Wunder erlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn etwas Positives unerwartet eintritt, können wir dies als ein Wunder begreifen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sich tatsächlich Wunder in einem Leben ereignen, darin sind wir uneins. Einige behaupten, wundervoll sei an sich keine gute Beschreibung für Lebensereignisse, eher könne vom guten oder glücklichen Leben gesprochen werden. Andere wiederum entgegnen, dass <em>wundervoll</em> eben etwas ganz anderes sei als glücklich oder zufrieden, eben unerwartet. Auch könne ein wundervolles Lebensereignis ja gar nicht aktiv angestrebt werden. Aber vielleicht braucht es eine Offenheit dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine grundsätzliche Offenheit für positive Erfahrungen scheint eine Voraussetzung für wundervolle Lebensereignisse zu sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit scheint sogar fast ein Konsens gefunden. Auf jeden Fall bereichert es unser Leben positiv, wenn wir uns um eine solche Offenheit kümmern. Ob wir es dann als <em>Wunder</em> erleben, oder als <em>Zufall</em> oder als <em>Geschenk</em> oder als ein <em>Erarbeitetes</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mich zu dieser Perspektive entscheiden möchte, geschieht eben auch wundervolles in meinem Leben. Und das wundervolle Leben ist in mir.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lassen wir künstliche Intelligenz für uns denken?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/lassen-wir-kuenstliche-intelligenz-fuer-uns-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 22:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Das vorherrschende Beispiel ist ein Gefühl: die Sorge um unsere Freiheit. Selber denken bedeutet uns viel, wir bestimmen selbst unsere Ziele, unsere Werte, unsere nächsten Schritte. Ist dies durch künstliche Intelligenz in Gefahr? Selbst zu denken bedeutet uns den Mut zur Freiheit. Warum und wozu nutzen wir künstliche Intelligenz? Sie nimmt uns Arbeit ab. Schreibt &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/lassen-wir-kuenstliche-intelligenz-fuer-uns-denken/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lassen wir künstliche Intelligenz für uns denken?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das vorherrschende Beispiel ist ein Gefühl: die Sorge um unsere Freiheit. Selber denken bedeutet uns viel, wir bestimmen selbst unsere Ziele, unsere Werte, unsere nächsten Schritte. Ist dies durch künstliche Intelligenz in Gefahr?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbst zu denken bedeutet uns den Mut zur Freiheit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum und wozu nutzen wir künstliche Intelligenz? Sie nimmt uns Arbeit ab. Schreibt deine Hausaufgaben. Fasst eure Sitzung zusammen in einem Wortprotokoll. Schreibt ihr Gutachten zur Hausarbeit eines Studenten. Dessen Hausarbeit hat eine KI geschrieben. Erstellt eine Mindmap zu meinen Gedanken. Spricht mit ihm, auch wenn sie nicht mehr mit ihm spricht. Kann uns demnächst pflegen, wenn es keiner mehr tun wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstliche Intelligenz als eine Applikation kann uns Arbeit abnehmen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier bereits fragen wir uns nach den möglichen Folgen. Werden wir dümmer? Verlieren wir Kompetenzen? Vielleicht nicht, wenn wir die Ergebnisse der Arbeit künstlicher Intelligenz selbst werten und entscheiden, wieviel wir nutzen. Wir fragen uns auch, was wir unter &#8222;Denken&#8220; verstehen und wodurch es sich von einer intelligenten Rechenleistung unterscheidet. Vielleicht dadurch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschliches Denken ist vielleicht mit &#8222;Rechenleistung&#8220; nicht hinreichend beschreibbar.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprechen wir von menschlichem Denken, so stellen wir es oft in Zusammenhang mit Bewusstsein. Ich weiß, dass ich denke. Dadurch unterscheide ich mich von mir. Weil ich mir selbst ein anderer bin, kann ich etwas tun, dass ich nicht denke. Kann ich etwas denken, dass ich nicht tun werde. Wir sind organische Körper. Und wir sind Denken und Vorstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterbreche ich den Fluss des Denkens, ist der Mensch noch da.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Denken scheint ein wundervoller Reflex unseres physischen Seins. Fähig zu Philosophie, Liebe und Spiritualität. Was sollte es Größeres geben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was kann KI? Wird sie uns evolutionär &#8222;überholen&#8220;? Den organischen Körper gänzlich verlassen, der doch nur hinderlich ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende mehr Fragen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bringt uns in Verbindung miteinander?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/was-bringt-uns-in-verbindung-miteinander/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Sokratische Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Abend ist es nicht schwer, Beispiele zu finden und es steigt sich deutlich die große Kraft der sokratischen Haltung und Methode. Ausgehend von alltäglichen Beispielen gelangen wir Philosophierend zu allgemeinen philosophischen Aussagen. Vom &#8222;kürzesten Weg zwischen zwei Menschen&#8220; &#8211; einem Lächeln &#8211; bis zur Frage der Existenz selbst reichen dabei die Argumente. Doch langsam &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/was-bringt-uns-in-verbindung-miteinander/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was bringt uns in Verbindung miteinander?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diesen Abend ist es nicht schwer, Beispiele zu finden und es steigt sich deutlich die große Kraft der sokratischen Haltung und Methode. Ausgehend von alltäglichen Beispielen gelangen wir Philosophierend zu allgemeinen philosophischen Aussagen. Vom &#8222;kürzesten Weg zwischen zwei Menschen&#8220; &#8211; einem Lächeln &#8211; bis zur Frage der Existenz selbst reichen dabei die Argumente. Doch langsam der Reihe nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir beschreiben zunächst verschiedene Ebenen von Verbindung. Zum einen kann Verbindung entstehen, wenn wir uns schlichtweg begegnen. Mit einem Lächeln, mit einer Frage, mit einem Anliegen oder auch in einer Notlage. Dann kann Verbindung auch technisch erzeugt sein, über das Telefon, einen Videocall, Medien allgemein. Auch können viele Menschen über ein Thema verbunden sein, ohne sich individuell zu kennen, in einem Fußballstadion, einer politischen Initiative, einer Religion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindungen können in direkter Begegnung oder auch technisch oder durch ein gemeinsames Thema vermittelt entstehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier entsteht auch bereits ein erster Dissens: sind dies alles bereits <em>Verbindungen</em>? Oder sollten wir unterscheiden zwischen <em>Verbindungen</em> und zum Beispiel <em>Begegnungen</em> oder <em>Kontakten</em>? Zumindest scheint es unterschiedliche Qualitäten von Verbindungen zu geben. Einige gehe ich freiwillig ein, andere nicht, wie zum Beispiel in der Familie. Auch kann sich die Verbindlichkeit der Verbindungen erheblich unterscheiden, zum Beispiel zwischen einer engen Freundschaft oder Partnerschaft und einem freundlichen Grüßen in der Nachbarschaft. Und da ist auch die Kollegin, die vielleicht gar nicht mit mir in Verbindung sein möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindungen können sich in ihrer <em>Verbindlichkeit</em> deutlich unterscheiden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Überhaupt scheint der Wortstamm Verbindung/Verbindlichkeit bedeutsam zu sein. Ich gehe eine Verbindung ein und binde mich an eine andere Person. Dies ist sogar in existenzieller Hinsicht lebensnotwendig, zumindest zu Beginn des Lebens. Ohne Verbindung kein Überleben. Damit wird nun auch das Lösen einer Verbindung wichtig. Vielleicht möchte ich gar nicht in Verbindung sein oder zumindest nicht mehr oder nicht in der Qualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was mich in Verbindung bringt, erzeugt zugleich etwas, das eine Verbindung lösen kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da ist schließlich auch die Zeit, in der Verbindungen geschlossen werden und wieder gelöst. Freundschaften, Liebesbeziehungen, Arbeitsverträge, Ausbildungsgänge, Schulzeiten &#8230; Ja, auch mein Leben kann ich betrachten als eine immer enger werdende Verbindung mit mir selbst, vielleicht dann und wann in einer Krise unterbrochen und schließlich im Tod aufgehoben. Denn um eine Verbindung zu erleben, braucht es den Abstand zwischen mir und den anderen, zwischen mir und mir selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was uns in Verbindung bringt, sollte zugleich uns auseinander halten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist dies ein Trost, wenn wir uns nicht genug verbunden fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Können wir nochmal ganz neu anfangen im Leben?</title>
		<link>https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-nochmal-ganz-neu-anfangen-im-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 22:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Gedanke ist schnell formuliert: &#8222;Nein!&#8220; Denn schließlich nehmen wir uns doch immer mit, wohin wir auch gehen und welchen Namen wir uns auch geben in einer neuen Umgebung mit neuen Bezugspersonen vielleicht. Doch kennen wir auch den Wunsch danach, dass wir uns durch einen Neuanfang verändern. Neu anfangen bedeutet häufig, dass wir uns &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/koennen-wir-nochmal-ganz-neu-anfangen-im-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Können wir nochmal ganz neu anfangen im Leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der erste Gedanke ist schnell formuliert: &#8222;Nein!&#8220; Denn schließlich nehmen wir uns doch immer mit, wohin wir auch gehen und welchen Namen wir uns auch geben in einer neuen Umgebung mit neuen Bezugspersonen vielleicht. Doch kennen wir auch den Wunsch danach, dass wir uns durch einen Neuanfang verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neu anfangen bedeutet häufig, dass wir uns verändern wollen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wieviel können wir uns verändern? Da ist einer, der entscheidet, in ein anderes Land zu gehen, der alle Zelte zu Hause abbricht, neue Wohnung, neue Arbeit, neue Freunde. Da ist eine andere, die mit alten Gewohnheiten bricht, Freundschaften beendet, die ihr nicht gut tun, neue Freundschaften beginnt, die ihr gut tun. So fühlt sich das Leben ganz neu an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sich zu ändern, braucht eine Entscheidung für etwas Neues.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Neues anzufangen braucht es Mut. So berichtet eine, dass sie bereits viele Jahre den Gedanken an einen Neuanfang hatte. Ihr jedoch der Mut bis vor kurzem gefehlt hat. Schließlich hat sie doch mutig ihre Idee mit einer Entscheidung umgesetzt. Auch gibt es den Hinweis, dass ich eine neue Arbeit meist erst dann finden kann, wenn ich die alte aufgebe, eine*n neue*n Partner*in am besten dann, wenn ich die alte beendet habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Neuanfang braucht Mut und manchmal Zeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu anfangen kann ich übrigens im Außen oder auch in mir selbst. So berichtet die eine, dass sie am neuen Arbeitsplatz ganz neu sich empfunden hat. Ein anderer, dass er am selben Ort mit einer veränderten inneren Haltung ganz neue Erfahrungen machen durfte. Alles schien im Außen wie immer zu sein und doch war es ganz neu. Und dann wurde es auch außen ganz anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es kann einen Neuanfang im Außen oder in mir selbst geben, oder beides zugleich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich kann es auch einen ganz neuen Neuanfang geben, den wir wieder rückgängig machen. Da wo einer dachte, dass er glücklich würde, war es nicht wie erwartet. Also zurück zum alten bekannten Leben. Die neue Arbeit war zwar im ersten Moment befreiend, dann kehrte sie zurück zum alten Job. Und trotzdem ist nun alles neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein äußerer Neuanfang kann einen inneren anstoßen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so können wir schließlich immer und überall neu anfangen. Wir können uns entscheiden. Neues hinzu gewinnen. Fehler machen und umkehren. Wir fangen jedoch nicht neu an, um ein*e andere*r zu sein. Sondern vielleicht endlich wir selbst.</p>
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		<title>Wie lernen wir mit unseren Ängsten zu leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 22:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir suchen zunächst Beispiele, wie wir mit unseren Ängsten umgehen. Ich kann Vieles tun, um meine Angst nicht zu spüren. Alkohol trinken, Feiern, Tanzen, laut Singen, Drogen nehmen, Arbeiten, mit anderen sein, einfach mich ablenken oder meine Gefühle ganz wegschieben. Oft versuchen wir unsere Ängste nicht zu spüren. Nur ist das eine gute Strategie? Es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wie-lernen-wir-mit-unseren-aengsten-zu-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie lernen wir mit unseren Ängsten zu leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir suchen zunächst Beispiele, wie wir mit unseren Ängsten umgehen. Ich kann Vieles tun, um meine Angst nicht zu spüren. Alkohol trinken, Feiern, Tanzen, laut Singen, Drogen nehmen, Arbeiten, mit anderen sein, einfach mich ablenken oder meine Gefühle ganz wegschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oft versuchen wir unsere Ängste nicht zu spüren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur ist das eine gute Strategie? Es gibt daran Zweifel. Vielleicht ist es so, dass weggeschobene Ängste sich in uns ansammeln? Nun, da gibt es die Erfahrung, sehr lange die Angst vor öffentlichem Reden weggeschoben zu haben, um schließlich in Panik zu geraten. Oder dass eine schlimme Erfahrung mit einem bestimmten Hund in der Kindheit zu einer allgemeinen Furcht vor Hunden geführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Möglicherweise werden unsere Ängste größer, wenn wir nicht mit ihnen umgehen lernen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch welche Möglichkeiten haben wir dazu? Da erzählt eine, dass es hilfreich ist, sich den Grund für die Angst genauer anzuschauen. Oft merke ich dann, dass meine Angst nicht begründet ist. Ich kann dazu Statistiken lesen oder aus Erfahrung Wahrscheinlichkeiten erkennen. Und so manche Angst hat doch auch eine angemessene Funktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundsätzlich sind unsere Ängste Hinweise auf mögliche Gefahren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In angemessener Form Angst vor den Gefahren im Straßenverkehr oder vor einem Sprung ins &#8222;kalte Wasser&#8220; zu haben, kann uns schützen und sichern. Und wenn doch einmal eine &#8222;unangemessene&#8220; Angst uns bedrängt? Dann mag es hilfreich sein, dass andere uns in unseren Gefühlen begleiten. Eine mitgeteilte und gehörte Angst scheint weniger bedrohlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind wir in Angst, suchen wir Sicherheit bei vertrauten Menschen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich können wir manchmal oder mit etwas Übung auch häufiger mit uns selbst vertraut sein. Und uns so selbst in unseren Ängsten begleiten und vielleicht sogar sichern. Auch in der vielleicht größten Angst, der vor dem Sterben und dem Tod. So könnte mensch zu sich sagen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bin ich mit mir selbst vertraut, kann ich mit meinen Ängsten vertraut sein.</strong></p>
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		<title>Sollten wir besser den Verstand verlieren für das gute Leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Zugegeben: Ein wenig provokant soll diese Frage schon sein. Doch wir finden sogleich Anknüpfungspunkte und Beispiele. Was heißt hier &#8222;verlieren&#8220;? Geht es nur darum, dass wir durch eine Krankheit oder ein kritisches Lebensereignis nicht mehr unseren Verstand wie sonst nutzen können? In diesem Fall macht das &#8222;Sollten&#8220; jedoch keine Sinn. Eine Frage nach dem Sollen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/sollten-wir-besser-den-verstand-verlieren-fuer-das-gute-leben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sollten wir besser den Verstand verlieren für das gute Leben?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben: Ein wenig provokant soll diese Frage schon sein. Doch wir finden sogleich Anknüpfungspunkte und Beispiele. Was heißt hier &#8222;verlieren&#8220;? Geht es nur darum, dass wir durch eine Krankheit oder ein kritisches Lebensereignis nicht mehr unseren Verstand wie sonst nutzen können? In diesem Fall macht das &#8222;Sollten&#8220; jedoch keine Sinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Frage nach dem <em>Sollen </em>macht nur Sinn, wenn wir unseren Verstand uneingeschränkt nutzen können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise ist dann &#8222;verlieren&#8220; nicht das geeignete Wort. Eher: &#8222;abschalten&#8220;, wenn wir zum Beispiel Alkohol trinken oder Schokolade essen oder Drogen konsumieren. Oder auch &#8222;loslassen&#8220;, wie in der Meditation oder im Flow-Erleben beim Sport oder in der Kreativität. Hier kann mensch ohne Verstand &#8211; oder zumindest mit nur einem bestimmten Teil des Verstandes &#8211; besondere Erfahrungen machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Verstand kann für bestimmte Formen des Erlebens hinderlich sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist denn auch die Aufzählung von Beispielen, was wir denn ohne den Verstand &#8211; oder mit ausgeschaltetem Verstand &#8211; erst so richtig vermögen, recht lang: Lieben zum Beispiel in jeglicher Form, glücklich sein sicher auch in einem tieferen emotionalen Sinn, ein Bild malen, Freundschaften schließen und verlieren, Sexualität mit Sicherheit geht am Besten ohne Verstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vieles im Leben gelingt uns erst so richtig gut, wenn wir den Verstand zumindest begrenzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten wir also den Verstand gleich ganz verlieren? <em>Nein</em> ist die häufigste Antwort, denn den Verstand auf eine gute Art zu gebrauchen, ist hilfreich auch dabei, ihn zeitweise zu verlieren. Gut vorbereitet gelingt die romantische Verabredung. Farben und Leinwand braucht es für ein Bild. Meditation kann gelehrt werden. Auch Geld ist hilfreich für einen Ausflug ins Ungewisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und mit Verstand können wir gut vorbereitet den Verstand loslassen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen um die Rückwege. Wir können zurück kehren zum Alltäglichen. Funktionieren ist kein Makel. Dafür haben wir unseren Verstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur der Buddha bleibt schließlich im vollendeten Loslassen.</p>
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		<title>Wie werde ich Autor meines eigenen Lebens?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Freese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Titelfrage löst zunächst Verwunderung aus. Wer wenn nicht ich sollte denn Autor meines Lebens sein? Schließlich lebe ich mein Leben doch immer selbst, niemand anders bewegt meine Füße, erzeugt in mir Gedanken, macht meine Gefühle und motiviert mich zu Zielen. Doch schnell kommen auch Zweifel daran. Wie ist es mit dem zeitweisen Gefühl, so &#8230; <p class="link-more"><a href="https://vonwegensokrates.de/wie-werde-ich-autor-meines-eigenen-lebens/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie werde ich Autor meines eigenen Lebens?“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Titelfrage löst zunächst Verwunderung aus. Wer wenn nicht ich sollte denn Autor meines Lebens sein? Schließlich lebe ich mein Leben doch immer selbst, niemand anders bewegt meine Füße, erzeugt in mir Gedanken, macht meine Gefühle und motiviert mich zu Zielen. Doch schnell kommen auch Zweifel daran. Wie ist es mit dem zeitweisen Gefühl, so gar nicht das eigene Leben zu Leben, sondern nur die Erwartungen anderer?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vieles scheint mich davon abzuhalten, wirklich mein eigenes Leben zu leben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist zum Beispiel der Arztsohn, der auch Medizin studiert und Arzt wird, um später die Praxis zu übernehmen. Der jedoch leider sehr unglücklich ist damit. Da ist die junge Mutter geliebter Kinder, die nun viele eigene Wünsche zurück stellen oder gar verabschieden muss. Da sind zwei Menschen in Partnerschaft, die sich jeweils für sich fragen, ob ihre Bedürfnisse und Wünsche angemessen Berücksichtigung in der Beziehung finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manchmal konkurrieren unsere Bedürfnisse auch miteinander und wir können nicht gleichzeitig alles realisieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es die Meinung, dass wir dennoch Autoren unseres Lebens bleiben, weil wir uns schließlich entscheiden oder durch Nicht-Entscheiden entscheiden. Unser eigenes Leben zu leben enthebt uns nicht von den Bedingungen des Lebens und der Welt. Manches bleibt unerfüllbar. Vielleicht liegt die Kunst, sein eigenes Leben zu führen, gerade darin, Unveränderteres und Unkontrollierbares zu akzeptieren und  für sich den besten Lebensweg daraus zu wählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autorenschaft enthebt uns nicht von den Bedingungen des Lebens und der Welt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können dies oder das Bestehende in der Welt als einen Rahmen und als Orientierung in der Welt sogar gut gebrauchen. Wie &#8222;Buchdeckel&#8220;, die unsere Geschichte enthalten. Es scheint ohnehin eher auf eine Angemessenheit der eigenen Autorenschaft anzukommen. Hier mag sich Mensch selbst wählen, ob das eigene Leben auf dem Ozean frei im eigenen Boot Wirklichkeit wird oder gut gerahmt in gesellschaftlichen Konventionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autorenschaft scheint in einem gewissen selbst gewählten und angemessenen Freiheitsgrad zu bestehen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie werde ich also Autor meines eigenen Lebens? Vielleicht indem ich mir meiner Freiheit ebenso wie meiner Begrenztheit bewusst werde und angemessen selbst wähle. Der Text meines Lebens bestünde dann in dieser Wahl, die möglicherweise lebenslang immer wieder getroffen werden kann.</p>
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